Vera-App · Digitale Gesundheitsanwendung

Unterstützung bei Wechseljahresbeschwerden

Unterstützen Sie Patientinnen mit der kostenfreien App-auf-Rezept.

Vera-App auf dem Smartphone: Übungen bei Wechseljahresbeschwerden
  • Kostenfrei auf Rezept
  • Von Experten entwickelt
  • Zertifiziertes Medizinprodukt
  • Datensicher & DSGVO-konform
Übersicht und Tracking in der Vera-App
Verordnung auf einen Blick
N95.1Zustände im Zusammenhang mit der Menopause und dem KlimakteriumPZN 20401095(Budgetneutral & zuzahlungsfrei)
Was ist die Vera-App?

Die Vera-App ist eine deutsche, Smartphone-basierte und offiziell vom BfArM anerkannte Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA).

Sie kann – genau wie ein Medikament – auf Rezept von Ärzten und Ärztinnen an Betroffene von Wechseljahresbeschwerden (Diagnose N95.1 Zustände im Zusammenhang mit der Menopause und dem Klimakterium) verordnet werden. Die Vera-App ist evidenzbasiert und unterstützt Patientinnen dabei, aktiv ihr Wohlbefinden in die Hand zu nehmen.

Was beinhaltet die Vera-App?

Inhalte und Funktionen der Vera-App:

1. Erfassen & Verstehen

  • Spezielles Symptom- und Aktivitätstagebuch
  • Automatische Analysen zur Identifikation von Zusammenhängen

2. Behandeln & Begleiten

  • Wissensvermittlung & angeleitete Übungen
  • Inhalte u. a. aus Medizin, Physio- & Bewegungstherapie, Schmerztherapie, Ernährungsmedizin, Psychotherapie (CBT), Achtsamkeit & Stressreduktion

3. Stärken & Stabilisieren

  • Ressourcenaktivierung
  • Resilienz- und Selbstmanagementförderung

Es gibt zwei gleichwertige Wege, Ihrer Patientin den Zugang zur Vera-App zu ermöglichen:

Weg 1

Verschreibung per Rezept

Um Ihrer Patientin den Zugang zur Vera-App zu ermöglichen, können Sie ihr ein Kassen- oder Privatrezept ausstellen.

Bitte nutzen Sie das Kassenrezept Muster 16.

In der Vera-App bieten wir der Patientin den Service an, die Kommunikation mit der Krankenkasse zu übernehmen. Es wartet kein bürokratischer Aufwand auf sie.

Weg 2

„Verschreibung" per Diagnose-Bestätigung

Alternativ können Sie Ihrer Patientin eine schriftliche Bestätigung über die vorliegende Diagnose N95.1 mitgeben. Einen ausfüllbaren Vordruck können Sie sich hier herunterladen.

Mit dieser Bestätigung kann die Patientin selbst an ihre Krankenkassen herantreten und um einen Zugang bitten. Auch hierfür bieten wir der Patientin in der Vera-App einen Service an, die Kommunikation mit der Krankenkasse zu übernehmen.

Für Fachkreise

Bestellformular für Fachkreise

Fordern Sie einen kostenfreien Testzugang und Infomaterial zur Vera-App an.

Vera-App auf dem Smartphone
Downloadmaterial

Weiterführende Infos & Downloadmaterial

PDF

Vordruck Diagnosebestätigung

Ausfüllbarer Vordruck zur schriftlichen Bestätigung der Diagnose N95.1.

PDF öffnen
PDF

Merkblatt zur Vera-App

Kompakte Verschreibungshilfe mit den wichtigsten Infos zur Verordnung.

PDF öffnen
Website

Studienergebnisse der Vera-App

Zusammenfassung der Studienergebnisse zur Vera-App auf unserer Website.

Zur Seite

Wir unterstützen Sie gern!

Wir sind Mo. bis Fr. von 8:00 bis 17:00 Uhr erreichbar!

Betroffene Patientin und Ärztin im Gespräch
Häufige Fragen

FAQ zur Vera-App

Muss die Diagnose gesichert sein, oder reicht eine Verdachtsdiagnose?

Für die Verordnung genügt die Diagnose N95.1 (Zustände im Zusammenhang mit der Menopause und dem Klimakterium) nach ärztlicher Einschätzung. Eine weiterführende Diagnostik ist nicht Voraussetzung für die Ausstellung des Rezepts. Bitte dokumentieren Sie die Diagnose in Ihrem Praxisprogramm, das schützt Sie im Fall einer Wirtschaftlichkeitsprüfung vor Regress.

Wie kann die Vera-App bei Wechseljahresbeschwerden helfen?

Sie unterstützt Ihre Patientin dabei, Symptome strukturiert zu erfassen und Muster sowie Auslöser zu erkennen. Darauf aufbauend vermittelt sie Lebensstilanpassungen, Orientierungswissen und Übungen, welche die Selbstwirksamkeit stärken und ganz praktisch, als Ergänzung zu Ihrer Behandlung, im Alltag unterstützen.

Für wen ist die App geeignet?

Für Patientinnen mit der Diagnose Wechseljahresbeschwerden (N95.1), die aktiv an ihren Beschwerden arbeiten möchten, unabhängig vom Schweregrad. Patientinnen, die z. B. fragen „Was kann ich selbst tun?“ oder „Kann ich über die Ernährung etwas verändern?“ nutzen die App erfahrungsgemäß besonders motiviert und konsequent.

Ersetzt die App eine Therapie oder ärztliche Behandlung?

Nein, die Vera-App ersetzt keine Diagnostik, Medikation oder Psychotherapie, sie ergänzt Ihre Behandlung durch strukturierte Selbsthilfe: Ihre Patientin lernt, Zusammenhänge zu verstehen, Beschwerden aktiv zu beeinflussen und mit wissenschaftlich fundierten Strategien selbstwirksam durch den Alltag zu gehen.

Ist die Vera-App wissenschaftlich fundiert?

Ja. Die Vera-App ist eine vom BfArM anerkannte Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) und wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie untersucht. Weitere Informationen finden Sie unter Studienergebnisse der Vera-App.

Belastet die Vera-App mein Budget?

Nein. Die Verordnung erfolgt budgetneutral und außerhalb Ihres Arznei- und Heilmittelbudgets.

Wie kann ich die App verschreiben?

Per Kassenrezept (Muster 16) oder Privatrezept – oder alternativ mit einer formlosen schriftlichen Diagnosebestätigung (ICD-10 N95.1). Auch mit dieser Bestätigung kann Ihre Patientin die DiGA eigenständig bei ihrer Krankenkasse beantragen. Jede Freischaltung gilt für 90 Tage (ein Quartal); für die weitere Nutzung ist eine erneute Verordnung nötig.

Was kann ich meiner Patientin dazu sagen?

Ein kurzer Hinweis reicht: „Die Vera-App kann Ihnen helfen, Ihre Beschwerden besser zu verstehen und im Alltag gezielt gegenzusteuern. Ich verordne Ihnen die App, den Rest erklärt Ihnen die App selbst.“

Wie steht es um Datenschutz und Datensicherheit?

Als zugelassene DiGA erfüllt die Vera-App die Anforderungen des BfArM an Datenschutz und Informationssicherheit (u. a. DSGVO-konforme Verarbeitung der Gesundheitsdaten).

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